Ätzung
Ätzung
Die Ätzung stellt, ebenso wie die Gravur, eine gute Alternative zu herkömmlichen Druckverfahren da. Die Prägung, die durch dieses Verfahren auf dem Werbeartikel entsteht, ist besonders resistent gegen Abrieb und andere äußere Einflüsse. Diese Methode der Werbeanbringung verspricht eine hohe Beständigkeit und ist optimal für die Anwendung in der globalen Werbewelt.
Die Ätzung ist ein chemischer Vorgang, der eine strukturelle Veränderung in der Oberfläche des zu bearbeitenden Materials verursacht. Die Stellen, die nicht betroffen sind werden mit einem Ätzgrund oder Abdecklack geschützt. Indem der Ätzgrund an einigen Stellen mit einer feinen Nadel entfernt wird, können bestimmte Strukturen und Zeichnungen auf dem Werbeartikel erzeugt werden. Bei der Ätzung wird die Oberfläche der Werbeartikel mit Hilfe aggressiver Flüssigkeiten oder Gasen angegriffen. Die Ätzflüssigkeit wird durch eine Siebschablone auf die Oberfläche des Werbeartikels übertragen und es entsteht eine Veränderung des Materials. Säuren oder Oxidanzien, die als Ätzmittel verwendet werden reagieren mit der Oberfläche und das Material oxidiert. Um eine Abstufung durch verschiedene Tiefen der Ätzung zu erreichen, muss der Vorgang mehrmals wiederholt werden. Die Ätzungen, die ihre gewünschte Tiefe bereits erreicht haben, werden dann ebenfalls mit Ätzgrund abgedeckt. Die Dauer der Behandlung der Oberfläche bestimmt die Tiefe der Ätzung.
Die Ätzung eignet sich besonders gut für dauerhafte Werbeanbringungen auf Werbeartikeln, die aus metallischen, vernickelten, verchromten oder nitrierten Materialien bestehen.
Werbeartikel sind ständig in Benutzung und im hohen Maße Abrieb und anderen äußeren Einflüssen ausgesetzt. Trotzdem soll der Werbeslogan oder das Logo auf dem Werbeartikel lange halten. Die Gravur verspricht nicht nur ein edles Design, sondern hohe Beständigkeit für die Werbanbringung.